Corona Virus / Covid-19

Alles, was Sie in der Branche jetzt wissen müssen.

Das Corona Virus sorgt für ständig neue Entwicklungen, die die Autobranche massiv betreffen. Beinahe täglich müssen wir auf die aktuellen gesundheitlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen reagieren.

 

Der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Nordrhein-Westfalen e.V. gibt Ihnen wichtige Hinweise und Dokumente im Umgang mit der Situation. Bleiben Sie mit unseren Infos auf dem Laufenden.

 

Wenn Sie Fragen haben, kommen Sie gern auf uns zu. Sie erreichen uns wie folgt:
Tel.: +49 211 92595 0 und E-Mail: info@remove-this.kfz-nrw.de.

 

14.12.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

obwohl die Länder die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz noch nicht umgesetzt haben, lassen sich für den Kfz-Bereich bereits einige Schlüsse ziehen. Die Auswirkungen des ab dem 16.12.2020 geltenden Lockdowns sind nachfolgend zusammengefasst. Darüber hinaus wird dargestellt, wie der reduzierte MwSt.-Steuersatz (16 %) auch noch bei erst in 2021 zugelassenen Fahrzeugen angewendet werden kann.

 

Müssen Kfz-Betriebe schließen?

Rein stationärer Handel ja. Verkaufsflächen von Kfz-Betrieben gehören dem „Einzelhandel“ an und müssen geschlossen werden. Allerdings ist nur der stationäre Handel betroffen, „Abhol- und Lieferdienste“ bleiben ausdrücklich zulässig. In der NRW-Coronaschutzverordnung des Lockdowns von diesem Frühjahr wurde näher begründet, dass die Abholung bestellter Ware ebenso wie die Versendung zulässig blieb. Hiervon ist auch bei der noch umzusetzenden neuen Verordnung auszugehen.

 

Werkstatt nein. Werkstätten sind von der Schließung des Einzelhandels ausgenommen. Der Service im Werkstattbereich kann also unter den bisher geltenden Vorkehrungen (Abstand, Maske, Hygiene, Zutrittsregelung) fortgesetzt werden. Ebenso dürfen Kunden den Werkstattbereich weiterhin betreten.

 

Wie kann ich meinen Verkauf aufrechterhalten?

Bestell- und Abholmöglichkeiten einrichten. Betriebe sollten einen Bereich, z.B. innerhalb ihrer Werkstatträume, definieren, in dem telefonisch oder online bestellte Ware übergeben werden kann. Wenn möglich, sollte dies im Außenbereich geschehen. Hiermit kann der Verkauf von Ersatzteilen aufrechterhalten werden. Die Abholung ist so zu organisieren, dass es zu keinem Kontakt zwischen Kunden untereinander kommt. Wartezeiten sind zu vermeiden, stattdessen Abholtermine zu vereinbaren. Die klassische „Ladentheke“ muss geschlossen bleiben, soweit sie den Verkaufsflächen zuzurechnen ist. Wie schon im zurückliegenden Lockdown sind Hol- und Bringdienste empfehlenswert. Auf diese Weise lassen sich auch Fahrzeugverkäufe weiterhin abwickeln.

 

Wie sag‘ ich’s meinen Kunden?

Kommunikation ist alles. Nichts zu sagen, wäre die schlechteste Lösung. Am Ladenlokal sowie auf der Internetseite sollten Betriebe ihre Kunden darüber informieren, dass alle bisherigen Leistungen auch im „Lockdown“ erbracht werden können. Kunden sollten darauf hingewiesen werden, dass sie für Bestellungen nicht den Betrieb aufsuchen sollen. Statt dessen sollte der Kontakt über Telefon bzw. online erfolgen.

 

 Gilt der derzeitige MwSt.-Satz (16 %), wenn Fahrzeuge in 2020 nicht mehr zugelassen werden können?

Ja, Betriebe müssen mit ihren Kunden einen Verwahrungsvertrag schließen. Für den reduzierten Steuersatz (16 %) gilt die „Verschaffung der Verfügungsmacht“. Hierzu würde auch die Zulassung des Fahrzeugs zählen, da Kunden im Normalfall auch ohne eine ausdrückliche Vereinbarung davon ausgehen dürfen, dass ihr bestelltes Fahrzeug auch zugelassen wird. Deshalb müssen Betrieb und Kunde vereinbaren, dass die Zulassung nicht Vertragsbestandteil ist. Hierzu müssen sie einen Verwahrungsvertrag schließen, mit dem sie außerdem dokumentieren, dass das Fahrzeug formell an den Kunden übergeben worden ist, bis zur Zulassung aber im Betrieb bleibt (siehe anliegender Muster-Vertrag).

 

Kunden müssen Zulassung in Auftrag geben. Um sich nicht in Widerspruch zum Verwahrungsvertrag zu setzen und damit steuerliche Probleme zu provozieren, darf die spätere Zulassung der Fahrzeuge nicht von den Betrieben durchgeführt werden. Zulassungskosten dürfen nicht in Rechnung gestellt werden. Formell müssen vielmehr die Kunden die Zulassung beauftragen, im Regelfall durch einen Zulassungsdienst. Es bestehen aber keine Bedenken, wenn Betriebe ihre Kunden entsprechend beraten und den Kontakt zu Zulassungsdiensten herstellen.

 

Auf Versicherungsschutz achten. Um vor Schäden zwischen Abschluss des Verwahrungsvertrags und tatsächlicher Abholung geschützt zu sein, sollten Betriebe Kontakt mit ihrer Versicherung aufnehmen und klären, ob derartige Schäden vom Versicherungsschutz umfasst sind.

Download Mustertext Verwahrungsvertrag

 

28.04.2020

Maskenpflicht
„Bitte Mund und Nase bedecken“ - Mit diesem Plakat können Kfz-Betriebe freundlich auf die Mundschutz-Pflicht hinweisen.

Download DIN A2 Plakat "Mundschutz" im PDF-Format

Download DIN A2 Plakat "Mundschutz" im jpg-Format

Download Druckdatei "Mundschutz" für die Druckerei

 

24.04.2020

Corona: Maskenpflicht im Autohaus ab 27.04.2020
Ab kommendem Montag gilt für Kunden und Beschäftigte eine Maskenpflicht. Hier erhalten Sie weitergehende Informationen sowie die Coronaschutzverordnung NRW in der ab dem 27.04.2020 geltenden Fassung.

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Coronaschutzverordnung vom 24.02.2020

 

17.04.2020

Wiedereröffnung des Automobilhandels – Maßnahmen zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern vor Infektionen
Hier erfahren Sie, an welche Schutzmaßnahmen Sie denken sollten, wenn Sie Ihr Autohaus wieder öffnen. Denn nach wie vor gilt: Die Verbreitung des Virus muss bestmöglich verlangsamt werden.

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16.04.2020

Corona: Autohäuser ab Montag, den 20.04.2020 wieder geöffnet
Nach den Beratungen auf Bundes- und Länderebene hat Ministerpräsident Armin Laschet in einer Pressekonferenz vom gestrigen Mittwoch den 15.04.2020 die anstehenden Änderungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vorgestellt. Danach können Autohäuser ab Montag, den 20.04.2020 in vollem Umfang wieder öffnen. Der Bund-Länder-Beschluss steht unter folgenden Link zum Herunterladen zur Verfügung.
Worauf jetzt geachtet werden muss, haben wir in einer Übersicht zusammengestellt.

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Es ist davon auszugehen, dass am kommenden Wochenende die überarbeitete Coronaschutzverordnung veröffentlicht wird. Aktuelle Meldungen werden über https://www.land.nrw/corona und https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie bekanntgegeben.

 

 

09.04.2020

Probefahrten in Zeiten von Corona
Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen sind auch in der jetzigen Zeit Probefahrten möglich. Die in NRW geltende Coronaschutzverordnung besagt hierzu nichts Konkretes, sondern nur, dass „der Betrieb von Verkaufsstellen des Einzelhandels untersagt“ ist. Daraus folgt:
 
Alles, was zum Verkauf gehört, darf nicht vor Ort durchgeführt werden. Probefahrten sind dem Verkauf zuzurechnen, genauer der Verkaufsanbahnung. Deshalb dürfen sie nicht direkt im Betrieb abgewickelt werden. Jeglicher Publikumsverkehr in den Verkaufsräumen muss unterbleiben.
 
Zu empfehlen sind Alternativen wie Hol- und Bringdienste, die sich auch bei der Wartung großer Beliebtheit erfreuen. In Zeiten, in denen Kunden ohnehin besonders sensibel sind, dürfte dieses Angebot von vielen positiv aufgenommen werden. Das Fahrzeug (Lenkrad, Bedienelemente, Schaltung, Türgriff, Rückspiegel, Tankdeckel, Sicherheitsgurt) und der Schlüssel müssen vor- und nachher gereinigt werden. Hierzu reichen Seifenlösungen aus. Solche Arbeitsvorgänge sollten vom Mitarbeiter dokumentiert werden, ähnlich wie es bei Reinigungsarbeiten in öffentlichen Toilettenräumen üblich ist. Unterlagen sollten online ausgetauscht werden. Sinnvoll ist zudem das Tragen von Handschuhen während der Probefahrt.
 
Verkäufer und Kunden dürfen sich nicht gleichzeitig im Fahrzeug aufhalten, es sei denn, es kann ein Mindestabstand von 1,5 m gewährleistet werden. Die Coronaschutzverordnung besagt hierzu: „Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, sind untersagt.“ Eine Einweisung zur Bedienung des Fahrzeugs sollte vorher telefonisch oder online erfolgen.
 
Die Über- und Rückgabe des Fahrzeugs muss kontaktfrei erfolgen, Schlüssel und Fahrzeugpapiere können in Einmal-Plastik- oder -Papiertaschen übergeben werden.

 

06.04.2020
Viele Betriebe stellen vom stationären auf den Online-Handel um. Tappen Sie dabei nicht in eine Falle: beim sog. Fernabsatz müssen Sie den Kunden auf sein Widerrufsrecht hinweisen. Tun Sie das nicht, kann er die gekaufte Ware noch ein Jahr zurückgeben. Eine Musterbelehrung finden Sie hier.

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25.03.2020
Corona Hilfestellungen für Kfz-Betriebe - Anlage 1

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Coronaschutzverordnung - Anlage 2

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Straftaten und Ordnungswidrigkeiten NRW - Anlage 3

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Aushang Hygiene - Anlage 4

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Antrag auf Steuererleichterungen - Anlage 5

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Anleitung Erstattung Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung - Anlage 6

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20.03.2020

Aktualisierung Autohandel, Umgang mit Kunden, Ausblick auf mögliche Ausgangssperren, Liquiditätssicherung

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Beispiele für die Kundenkommunikation

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Muster Bescheinigung für Berufspendler

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Muster Bescheinigung über beruflich veranlasste Reisetätigkeit

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18.03.2020

Umgang mit dem Corona Virus Hilfestellung für Kfz-Betriebe in NRW

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Video von der Bundesagentur für Arbeit: So beantragen Sie Kurzarbeitergeld

zum Video

 

Betriebsvereinbarung zu Kurzarbeit

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Muster Vereinbarung Einführung Kurzarbeit

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17.03.2020
Erlass zu weiteren kontaktreduzierten Maßnahmen

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