Attraktiv für Azbuis

Auch wenn manche Betriebsinhaber den Begriff Ausbildungsvergütung mit einem Obolus des Azubis als Dank für die erhaltene Ausbildung assoziieren: aber es geht um Geld für den Azubi.

 

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist es wichtig, die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Dies trifft umso mehr zu, wenn es um den Nachwuchs und die Fachkräftesituation in den Betrieben geht. In dieser Position waren sich die Kfz-Arbeitgeber in NRW sowie die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) in der diesjährigen Tarifrunde einig.

 

Um den Anreiz für eine Ausbildung im Kfz-Gewerbe für Jugendliche weiter zu erhöhen, beschlossen die Tarifpartner die folgenden Erhöhungen der tariflichen Ausbildungsvergütung ab 01.03.2021:

» € 705,- für das 1. Ausbildungsjahr
» € 750,- für das 2. Ausbildungsjahr
» € 850,- für das 3. Ausbildungsjahr
» € 945,- für das 4. Ausbildungsjahr

 

Neben dem finanziellen Aspekt muss eine Ausbildung für Jugendliche aber auch inhaltlich attraktiv sein und darüber hinaus das Image des Berufs sowie des Arbeitgebers stimmen. Hier können Betriebe selbst eine Menge tun, um die richtigen Azubis für sich zu gewinnen.

 

Digital gut aufgestellt
Um die passende Ausbildungsstelle zu finden, schauen junge Leute nicht mehr in die Zeitung,sondern suchen im Netz. Darauf muss der Betrieb vorbereitet sein und auf seiner Webseite zeigen können, ob und vor allem wie er ausbildet. Junge Leute erwarten von ihrem potenziellen Arbeitgeber, dass er genau so aktiv und transparent kommuniziert wie sie selbst. Ist ein Ausbildungsbetrieb digital gut aufgestellt und auch in den sozialen Medien präsent, wirkt sich das positiv auf die Zahl der Bewerbungen aus. Auch für das Thema Video- oder WhatsApp-Bewerbungen sollten die Betriebe offen sein, denn dies sind die Medien, die die jungen Menschen nutzen.