Der Blick über den Tellerrand

Die bereits mehrfach angekündigte Änderung der Straßen-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ist Anfang Juli 2021 veröffentlicht worden. Damit ist die gesetzliche Voraussetzung zur Einführung der AÜK geschaffen worden und in Kraft getreten. Damit müssen die anerkannten Werkstätten (aW) die Anforderungen aus der AÜK erfüllen. Wie geht es jetzt weiter und was müssen die Betriebe noch tun?

 

Für die weitere Durchführung von AU, AUK, SP und GAP/ GSP war der Beitritt zur AÜK, dem akkreditierten QM-System des BIV, bis zum 01.07.2021 erforderlich. In NRW haben nahezu alle anerkannten Kfz-Betriebe diesen Schritt mitgemacht und bleiben damit im Bereich der beigestellten Prüfungen weiter im Geschäft. Doch die Beitrittserklärung ist erst die halbe Miete. Um alle Anforderungen der AÜK zu erfüllen, müssen die entsprechenden Nachweise erbracht, in der Zentralen Datenbank digital hinterlegt und die AÜK Plus Software installiert werden. Diesen Schritt haben bereits 60 % der anerkannten Werkstätten in NRW erledigt und sind damit vollständig in das QM-System der AÜK eingebunden. Welche Nachweise im Bereich Personal digital erfasst werden müssen, ist in der folgenden Übersicht zusammengefasst:

Der Blick über den Tellerrand

Die Prüfmittelliste, als Download verfügbar unter www.tachometer-magazin.de/auek, gibt einen Überblick, welcher Nachweis zu welchem Prüfmittel digital in der Zentralen Datenbank erfasst werden muss.

 

Sind die AÜK-Schulungen weiterhin online?  Wann finden Schulungen für AU, AUK, SP und GAP/ GSP wieder statt?
Die kostenfreien AÜK QM-Schulungen für Betriebsinhaber, Inspektoren und Fachkräfte finden weiterhin wöchentlich statt. Aktuell sind bis einschließlich August 2021 die geplanten Termine über den AÜK-Verbandskasten unter der Adresse www.tachometer-magazin.de/auek buchbar. Im Bereich der Schulungen für AU, AUK, SP, GAP/ GSP nehmen die meisten Schulungsstätten den Regelbetrieb ab Juli 2021 wieder auf. Kfz-Betriebe können sich mit ihrer Schulungsstätte in Verbindung setzen und den nächstmöglichen Termin buchen. Sollten hier wiederum Termine abgesagt oder verschoben werden, greift für NRW weiterhin die verlängerte Ausnahmegenehmigung des BMVI: Wiederholungsschulungen können bei Absage bis spätestens 31.12.2021 nachgeholt werden.