Herstellervorgabe: Geisterarbeitsplatz

Viele Hersteller und Importeure strapazieren ihre „Partnerbetriebe“ gerade mit Margenabsenkungen und neuen Investitionsvorgaben. 

 

Das solche Standards einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung nicht immer standhalten können ist nicht neu. Aktuell brilliert die VW-Tochter SEAT mit der Forderung nach Gasarbeitsplätzen. 


Noch 2019 galt im VW Konzern Erdgas als günstige Möglichkeit den CO2-Ausstoß kurzfristig zu reduzieren. Eine Modelloffensive mit neuen CNG-Fahrzeugen weckte allerdings nicht den erwarteten Käuferansturm. Den richtigen Dämpfer versetzte aber die Politik, nachdem Erdgas trotz Biogas-Anteilen nicht reduzierend in der CO₂-Flottenbilanz angerechnet werden kann. Deshalb nahm der Konzern dieses Jahr wieder Abstand von CNG und kündigt keine weiteren Entwicklungen über die aktuellen Fahrzeuggenerationen hinaus an.


Was für die Vertragspartner bleibt, ist die Vorgabe von Gasarbeitsplätzen. Eine solche Vertragsbedingung, obwohl in vielen Werkstätten die entsprechenden Kundenfahrzeuge fehlen, kann einem nur spanisch vorkommen.