Der Amtsschimmel wiehert

Im Rahmen der medienübergreifenden Umweltinspektion werden Betriebe sowohl angekündigt als auch unangekündigt kontrolliert.

 

Die medienübergreifende Umweltinspektion ist nicht etwa ein Vorschlag zum Unwort des Jahres, sondern eine Gemeinschaftsaktion verschiedener Behörden, die auch Kfz-Betriebe kennen sollten.


„Medien…“ – wie bitte?
Mit Funk und Fernsehen hat es nichts zu tun. Es geht vielmehr um die verschiedenen Umweltbereiche – auch Umweltmedien genannt – die die Umweltbehörden gemeinsam und übergreifend kontrollieren. Das sind die Bereiche Abfall, Immissionsschutz, Wasser und Boden. Sinn und Zweck  st der effiziente und schonende Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Betroffen sind Gewerbebetriebe, die Auswirkungen auf die Umwelt haben können, also auch Kfz-Betriebe.


Vor-Ort-Besichtigungen
Die Behörden überprüfen Betriebe angekündigt oder unangekündigt. Im Rahmen der Vor-Ort-Besichtigungen werden Werkstatt und sonstige Anlagen wie Lackiererei, Abfallsammelstelle oder Abstellplätze für Unfallfahrzeuge inspiziert, Berichte und etwaige Genehmigungsauflagen eingesehen. Festgestellte Mängel müssen unter Fristsetzung behoben und der ordnungsgemäße Zustand nachgewiesen werden. Das Ergebnis der Inspektion wird in einem Bericht zusammengefasst und im Internet veröffentlicht.


Ablauf
Die Prüfungsintervalle werden von den Behörden festgelegt. Hierfür ist das Risikopotential des Betriebes maßgebend. Deshalb ist es wichtig, mit den Behörden zusammenzuarbeiten und möglichen Beanstandungen auch tatsächlich nachzugehen und sie zu beheben. Ansonsten muss man sich auf kürzere Intervalle einstellen. Eine Kooperation ist auch deshalb zu empfehlen, weil die Umweltinspektion gebührenpflichtig ist. Wer den Ortstermin gut vorbereitet, sprich geforderte Unterlagen bereithält und einen reibungslosen Ablauf sicherstellt, kann mit geringeren Gebühren rechnen, da diese aufwandsbezogen berechnet werden.