Die ist klasse

Viele Energieversorger haben für 2020 eine deutliche Erhöhung der Strombezugskosten angekündigt. Damit schauten plötzlich viele Unternehmen auf ihre Energiekosten. Einer, der nicht so lange gewartet hat, war der After-Sales Leiter der Boomers Gruppe, Martin Hogenkamp. Er ließ bereits 2019 für die vier Standorte des Unternehmens kostenlose Energieberatungen durch die Betriebsberatungsstelle von KFZ-NRW durchführen.

 

Herr Hogenkamp, warum haben Sie sich für eine Energieberatung an die Betriebsberatungsstelle des Kfz-Landesverbandes NRW gewendet?
Hogenkamp: Auf der Suche nach Dienstleistern bekam ich von unserer zuständigen Innung den Hinweis auf das Angebot der Betriebsberatungsstelle.

Was hat Sie bewogen, eine Energieberatung durchzuführen?
Hogenkamp: Als After-Sales-Leiter bin ich unter anderem auch für die Energiekosten verantwortlich. Dazu kam das Programm „Nachhaltigkeit im Handelsbetrieb“ unseres Vertragspartners, der BMW AG.  So habe ich dann das Nützliche mit dem Notwendigen verbunden.
 

Können Sie kurz den Ablauf der Energieberatung beschreiben?
Hogenkamp: Bereits im Telefonat wurde mir der Ablauf erläutert und ein Termin vereinbart. Per Mail wurden mir noch einmal die Inhalte, der Ablauf und vorab benötigte Unterlagen mitgeteilt. Beim Ortstermin erfolgte zunächst die Besprechung der ausgewerteten Unterlagen (Einkaufsrechnungen, Verbräuche etc.) inkl. der Klärung von Auffälligkeiten. Dann fand eine gemeinsame Betriebsbegehung statt. Hier wurden ebenfalls Auffälligkeiten angesprochen oder wertvolle Hinweise gegeben. Anschließend wurde die Begehung kurz mündlich zusammengefasst und ich erhielt einen ausführlichen, sehr praxisbezogenen und gut verständlichen schriftlichen Bericht mit vielen weiteren Hinweisen, auch zu aktuellen Förderprogrammen.

 

Welchen Aufwand hatten Sie durch die Beratung im Unternehmen?
Hogenkamp: Vor dem Termin  mussten die Abrechnungen für Strom, Gas und Wasser rausgesucht, gescannt und an Herrn Ollesch gemailt werden. Das war sehr schnell erledigt. Der Vor-Ort-Termin dauerte dann etwa einen halben Tag. Später galt es noch, den schriftlichen Bericht auszuwerten. Dank der Übersichtlichkeit und einer Zusammenfassung am Anfang konnte man sich aber auch einzelnen Bereichen als Schwerpunktthema widmen. Außerdem wurde während des Termins schon vieles besprochen. Der Bericht hat es nur noch abgerundet.


Wie würden Sie die durchgeführte Energieberatung in puncto Umfang, Dokumentation, Verständlichkeit, Empfehlungen und betrieblichen Nutzen einschätzen?
Hogenkamp: Der Vor-Ort-Termin war von Herrn Ollesch gut vorbereitet und die zeitliche Länge genau richtig. Die Ausführungen zur Stromrechnung waren für mich besonders informativ. Der abschließende Bericht war ausführlich, verständlich und übersichtlich aufgebaut. Dazu trugen auch Tabellen und Grafiken bei, sodass man sofort wichtige Punkte erkennen konnte. Das Hervorheben von Empfehlungen in Verbindung mit der Zusammenfassung erleichterte es, seinen individuellen Maßnahmenplan zu erstellen. Der betriebliche Nutzen für uns ist sehr hoch, denn es gibt an jedem unserer Standorte Optimierungspotenzial.

Werden Sie die empfohlenen Maßnahmen umsetzen bzw. haben Sie bereits empfohlene Maßnahmen umgesetzt?
Hogenkamp: Ja, auf jeden Fall. Einige Maßnahmen wurden quasi direkt in Angriff genommen. So haben wir an verschieden Stellen Sensoren verbaut und vor allem im Ersatzteillager wird die Beleuchtung einiger Bereiche nur noch bei Bedarf eingeschaltet. Gerade heute beginnt in der Werkstatt die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik.


Die Energieberatung war für Sie kostenfrei. Hat sie Ihre Erwartungen erfüllt?
Hogenkamp: Ja, auf jeden Fall. Die ist klasse! Das zeigt auch die Tatsache, dass wir nach der ersten Energieberatung sofort für die anderen drei Standorte in unserer Gruppe Termine gemacht haben.

 

Downloads:

Auszug aus Bericht zur Energieberatung

Infos zur Energieberatung